Der griechische öffentlich-rechtliche Sender ERT hat 234 Einsendungen für Sing for Greece 2027 erhalten. Mit diesem nationalen Auswahlverfahren wird Griechenlands Beitrag für den Eurovision Song Contest 2027 bestimmt. ERT bestätigte die Zahl in einer offiziellen Mitteilung vom 4. November 2026, nachdem die Bewerbungsfrist am 1. November abgelaufen war. Die 234 beziehen sich auf eingegangene Vorschläge, nicht auf bereits feststehende Fernsehkandidaten oder qualifizierte Lieder.
Das Wichtigste
- ERT bestätigt 234 Einsendungen für Sing for Greece 2027.
- Die Halbfinals finden am 9. und 11. Februar statt, das Finale am 13. Februar in Thessaloniki.
- Bis zu 20 Songs treten in den Halbfinals an; zwölf erreichen das Finale allein durch Publikumsstimmen.
- Im Finale stimmen Publikum sowie griechische und internationale Jury ab; KI-komponierte Lieder sind nicht erlaubt.
Die Entscheidung fällt im Konzerthaus Thessaloniki. Zwei im Fernsehen übertragene Halbfinals sind für den 9. und 11. Februar 2027 vorgesehen, das große Finale folgt am 13. Februar. Zum zweiten Mal in Folge organisiert ERT die Auswahl mit drei Sendungen. Der siegreiche Beitrag wird Griechenland beim Eurovision Song Contest im Mai 2027 im bulgarischen Burgas vertreten.
Nach Angaben von ERT werden höchstens 20 Lieder für die beiden Halbfinals ausgewählt. Davon erreichen zwölf das Finale, wobei allein die Stimmen des Publikums über das Weiterkommen entscheiden. Weder die Aufteilung auf die beiden Abende noch die Startreihenfolge oder die Liste der Interpreten wurde bisher veröffentlicht. Deshalb sind die 234 Bewerbungen nicht mit bestätigten Teilnehmern an den Fernsehsendungen gleichzusetzen.
Im Finale gilt ein anderes Abstimmungssystem als in den Halbfinals. Über den Gesamtsieg entscheiden die Stimmen der Zuschauer zusammen mit zwei Fachjurys, einer griechischen und einer internationalen. ERT hat diese Gruppen bestätigt, aber in der Mitteilung vom 4. November weder die Finalisten benannt noch sämtliche Sende- und Ticketinformationen bekanntgegeben.
Die Teilnahmebedingungen verbieten in diesem Jahr ausdrücklich den Einsatz künstlicher Intelligenz zum Komponieren der eingereichten Lieder. ERT begründet dies mit dem Schutz von Originalität und menschlicher Kreativität. Das Verbot bezieht sich auf den Kompositionsprozess der Bewerbungen; es bedeutet nicht, dass ein bestimmter Künstler ausgeschlossen wurde oder gegen einzelne Beiträge bereits ermittelt wird.
Als Nächstes prüft ERT die 234 Einsendungen und wählt die Lieder für die beiden Fernsehhalbfinals aus. Namen und Titel sollen später offiziell bekanntgegeben werden. Bis dahin sind die Zahl der Bewerbungen, die drei Februartermine, der Veranstaltungsort, das Abstimmungsverfahren und die Regel zur KI-Nutzung die bestätigten Informationen.
