Der irische öffentlich-rechtliche Sender RTÉ sieht derzeit keinen einfachen Weg zurück zum Eurovision Song Contest. Generaldirektor Kevin Bakhurst sagte in Äußerungen, über die am 31. Oktober berichtet wurde, eine Rückkehr erfordere erhebliche Veränderungen der Lage in Gaza und im Westjordanland oder bei der Teilnahme Israels.
Das Wichtigste
- RTÉ hatte die Teilnahme und Übertragung 2027 bereits abgesagt.
- Bakhurst hält eine Rückkehr unter den aktuellen Umständen für schwierig.
- Die Zusammenarbeit mit der EBU bleibt bestehen.
Irlands Nichtteilnahme 2027 steht bereits fest
Dies ist keine neue Absage. RTÉ hatte bereits im September angekündigt, 2027 weder anzutreten noch den Wettbewerb zu übertragen. Bakhursts Interview liefert zusätzliche Gründe für die bestehende Position, ändert aber den offiziellen Teilnahmestatus nicht.
Bakhurst hält einen Ausschluss Israels durch die EBU wegen unterschiedlicher Ansichten ihrer Mitgliedssender für schwierig. Zugleich betonte er die weiterhin positive Zusammenarbeit von RTÉ mit der Europäischen Rundfunkunion.
Irland fehlt in der bestätigten Teilnehmerliste 2027. Für eine Änderung wäre eine neue offizielle Mitteilung nötig. Das Interview enthält weder einen Termin für eine Rückkehr noch einen neuen Beschluss.
