Der norwegische öffentlich-rechtliche Sender NRK berücksichtigt beim Melodi Grand Prix 2027 keine Lieder, die vollständig von künstlicher Intelligenz erstellt wurden.
Das Wichtigste
- Rund 1.500 Beiträge gingen ein.
- Etwa 30 bis 50 Songs gelten als vollständig KI-generiert.
- Unterstützende KI-Werkzeuge bleiben erlaubt.
Laut der Nachrichtenagentur NTB berichtete Projektleiter Mads Tørklep von rund 1.500 Einsendungen. Davon sollen etwa 30 bis 50 vollständig KI-generiert sein.
Das Auswahlteam um Musikchef Tarjei Strøm sortiert eindeutig vollständig generierte Beiträge aus. Einige Einsender haben den KI-Einsatz offen angegeben.
Nicht jede KI-Nutzung ist untersagt: NRK akzeptiert die Technologie als Inspirationsquelle oder für technische Schritte in der Musikproduktion. Der kreative Kern soll von Menschen stammen.
Damit verfolgt Norwegen einen anderen Ansatz als der schwedische Sender SVT, der für das Melodifestivalen 2027 kein entsprechendes Verbot eingeführt hat.
